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Vor der Abreise...

25
Jun
2012

Vorbereitungen, Teil II.

Langsam aber sicher ist das Projekt Abitur abgeschlossen und ich kann mich nun auf die verbliebenen Vorbereitungen konzentrieren. :)
Mein Ausreisedatum steht nun auch schon fest, am 24. August werde ich Deutschland verlassen und am 25. August hoffentlich dann über 4 Zwischenstopps in Santa Cruz de la Sierra landen. Davor gibt aber noch Einiges zu erledigen.

Das wichtigste Projekt, das wohl noch ansteht, ist das Visum. Langsam habe ich alle Unterlagen zusammen, um es überhaupt mal abzuschicken. Derzeit rätsele ich aber noch, was genau jetzt mit "carnet de identidad" gemeint ist, aber ich bin hoffnungsvoll, dass auch bald dieses Problem gelöst sein wird. Und überhaupt müssen noch einige bürokratische Hürden genommen werden: Da weltwärts ein Programm des Bundes ist, und Deutschland ja nicht umsonst nachgesagt wird die Hochkultur der Bürokratie zu sein, muss ich dort noch einige Unterlagen einreichen; da ist die Flugrechnung mit Zahlungsnachweis noch das geringste Übel. :)

Außerdem muss ich ja noch ein dreiwöchiges Praktikum ableisten: Ich beginne es am 2. Juli und zwar im Behindertenwohnheim des Dominikus-Ringeisen-Werks in Illertissen. Ich bin sehr gespannt, was mich dort erwarten wird, schließlich hab ich noch nie mit behinderten Personen gearbeitet. Aber ich denke, dass ich auch diese Herausforderungen meistern kann. ;)

Nun schreibe ich die ganze Zeit von Dingen, die ich noch erledigen muss, ich habe jedoch auch schon viele Sachen geschafft. Letztes Wochenende habe ich zum Beispiel das letzte Vorbereitungsseminar in Vreden, an der holländischen Grenze, absolviert. Abgesehen vom langen Anfahrtsweg (ingesamt fast 1300 Kilometer) konnte ich wieder nützliche Informationen und Einblicke gewinnen, außerdem konnte ich Matthias aus Stuttgart, mit dem ich im Hogar Teresa de los Andes in einer WG zusammenleben werde und mit dem ich auch zusammen nach Santa Cruz fliegen werde, näher kennenleren.

Am 14./15. Juli wird die offizielle Aussendungsfeier in Heilbad Heiligenstadt sein, ich denke, ich werde mich dann noch mal mit einem Eintrag hier melden...

Bis dann
Johannes

28
Mrz
2012

Vorbereitungen...

Dass ein Aufenthalt für ein Jahr in einem Land wie Bolivien gewisse Vorbereitungen erfordert, die eher umfassend sind, kann man sich vorstellen.

Ich kann es mir auf jeden Fall vorstellen, nachdem ich letztes Wochenende mal wieder (zum dritten Mal) direkt nach der Schule nach Heilbad Heiligenstadt fuhr, wo sich ein Kloster der SMMP befindet, um dort ein Vorbereitungswochenende zu absolvieren und um in Kontakt mit anderen Freiwilligen zu kommen. 15 Vorbereitungstage sind Pflicht, um finanziell von weltwärts gefördert zu werden, und so fuhr ich eben mal knapp 1000 Kilometer hin und zurück, obwohl es mir zeitlich eigentlich nicht so gut passte. Trotz allem war es wieder ein lehrreiches und gutes Seminar, außerdem ist ist das schmackhafte (und viele) Essen im Kloster besonders zu erwähnen. :)

Während des Seminars wurde mir mal wieder klar, wie viele Dinge ich noch erledigen muss, um endgültig überhaupt Deutschland verlassen zu können.
Da wären zum Beispiel die Impfungen wie Gelbfieber, Hepatitis, Tollwut, Typhus und Ähnliches, die sogar teilweise verpflichtend sind. Glücklicherweise hab ich die schon hinter mir, allerdings nicht ohne eine Woche relativ flach gelegen zu haben. ;)

Außerdem muss ich mich noch um Versicherungen kümmern, damit ich auch ordentlich versichert bin in Bolivien. Auch ein Gesundheitszeugnis brauche ich noch, das mir Tropentauglichkeit garantiert sowie ein dreiwöchiges Praktikum in einer Einrichtung mit Behinderten, das mir leider auch nicht von alleine zufliegt. Davon abgesehen muss natürlich auch noch ein Flug gebucht werden und, ganz wichtig, ein Visum für Bolivien beantragt werden (was sich oft ein wenig schwierig gestaltet). Hinzu kommen noch viele nervige Bescheinigungen und Kopien von wichtigen Dokumenten und so weiter...

Da ich nebenbei ja auch noch Abitur schreibe, könnt ihr euch vielleicht vorstellen, dass das Ganze eher anstrengend ist. Nichtdestotrotz hoffe ich natürlich, dass sich die Mühe lohnt :)

12
Mrz
2012

Wie fängt man sowas schon an...

... auf jeden Fall habe ich jetzt auch einen eigenen Blog. Der Grund dafür ist eigentlich ganz einfach: Da ich ab Ende August für ein Jahr in Bolivien verweilen werde und dort in einem Behindertenheim namens "Hogar Teresa de los Andes" in Cotoca als MAZ (dazu aber später mehr) arbeiten werde, dachte ich mir, dass so ein Blog eine gute Gelegenheit ist, euch alle auf dem Laufenden zu halten, falls es denn jemanden interessiert.

Ich will euch einleitend ein paar Informationen über meinen Einsatz dort geben und zitiere dazu einfach mal einen Text über das Heim:

"Das Behindertenwohnheim „Hogar Teresa de los Andes“ liegt in der bolivianischen Kleinstadt Cotoca, die über 22.000 Einwohner zählt und etwa 45 Autominuten von Santa Cruz entfernt ist. In dem Heim leben 150 leicht bis schwer behinderte Kinder und Jugendliche, auch einige Erwachsene. Geleitet wird das Heim von kolumbianischen Ordensbrüdern der „Fraternidad de la Divina Providenia“.

Die Heimbewohner sind in sieben Pavillons verteilt, in denen unterschiedliche Therapien und Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten und durchgeführt werden. Je nach Alter und Behinderung werden die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen individuell betreut, beschäftigt und gefördert. In den Pavillons sind PflegerInnen, ErzieherInnen und Hilfskräfte beschäftigt und in den Therapiebereichen arbeiten unterschiedlich ausgebildete TherapeutenInnen. Außerdem gehört zum Heimgelände auch eine Krankenstation. Dort sind zwei Ärzte und drei Krankenschwestern tätig. Des Weiteren sind dem Behindertenwohnheim eine kleine Schule, ein Spielplatz, ein Bauernhof, eine Bäckerei, eine Kapelle und eine Gartenanlage angeschlossen – auch in diesen Bereichen können die Bewohner beschäftigt und gefördert werden."
(Mehr Infos auch unter www.missionare-auf-zeit.de)

Das Programm, an dem ich teilnehme nennt sich "weltwärts" und ist ein entwicklungspolitisches Programm des Bundes für junge Leute (so wie ich es ja noch bin ;-) ) und bietet ihnen die Möglichkeit für ein Jahr in sozialen Projekten und Ähnlichen auf der ganzen Welt zu arbeiten. Das Programm arbeitet mit vielen anderen Entsendeorganisationen zusammen, so auch mit meiner Entsendeorganisation, dem Orden der Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel, die mich dort offiziell als "Missionar auf Zeit" (MAZ) nach Cotoca entsenden.

Das klingt jetzt zugegeben eher trocken und sehr katholisch, doch so wie ich die Schwestern kennenlernte sind sie sehr weltoffen und fortschrittlich, so dass der Begriff selbst nicht auf die Religion bezogen wird, sondern eher auf die (christlichen) Werte, die mit der Arbeit in sozialen Projekt vorgelebt werden sollen.

Mehr Infos dazu gibts, falls Interesse, auf:
www.smmp.de
www.weltwärts.de

Hoffe, ich hab euch nicht gelangweilt und falls ihr Fragen habt, dann kommentiert doch ruhig auch, damit ich weiß, ob ihr versteht, was ich euch alles so mitteilen will :)
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Johannes in Bolivien

Über mich:

Meine Name ist Johannes. Ich lebe in der Nähe von Ulm und habe das zarte Alter von 20 Jahren. ;) Ab August werde ich für ein Jahr in dem Behindertenheim "Hogar Teresa de los Andes" in der Nähe von Santa Cruz, Bolivien, arbeiten. In diesem Blog werde ich darüber berichten.

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