Wie fängt man sowas schon an...
... auf jeden Fall habe ich jetzt auch einen eigenen Blog. Der Grund dafür ist eigentlich ganz einfach: Da ich ab Ende August für ein Jahr in Bolivien verweilen werde und dort in einem Behindertenheim namens "Hogar Teresa de los Andes" in Cotoca als MAZ (dazu aber später mehr) arbeiten werde, dachte ich mir, dass so ein Blog eine gute Gelegenheit ist, euch alle auf dem Laufenden zu halten, falls es denn jemanden interessiert.
Ich will euch einleitend ein paar Informationen über meinen Einsatz dort geben und zitiere dazu einfach mal einen Text über das Heim:
"Das Behindertenwohnheim „Hogar Teresa de los Andes“ liegt in der bolivianischen Kleinstadt Cotoca, die über 22.000 Einwohner zählt und etwa 45 Autominuten von Santa Cruz entfernt ist. In dem Heim leben 150 leicht bis schwer behinderte Kinder und Jugendliche, auch einige Erwachsene. Geleitet wird das Heim von kolumbianischen Ordensbrüdern der „Fraternidad de la Divina Providenia“.
Die Heimbewohner sind in sieben Pavillons verteilt, in denen unterschiedliche Therapien und Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten und durchgeführt werden. Je nach Alter und Behinderung werden die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen individuell betreut, beschäftigt und gefördert. In den Pavillons sind PflegerInnen, ErzieherInnen und Hilfskräfte beschäftigt und in den Therapiebereichen arbeiten unterschiedlich ausgebildete TherapeutenInnen. Außerdem gehört zum Heimgelände auch eine Krankenstation. Dort sind zwei Ärzte und drei Krankenschwestern tätig. Des Weiteren sind dem Behindertenwohnheim eine kleine Schule, ein Spielplatz, ein Bauernhof, eine Bäckerei, eine Kapelle und eine Gartenanlage angeschlossen – auch in diesen Bereichen können die Bewohner beschäftigt und gefördert werden." (Mehr Infos auch unter www.missionare-auf-zeit.de)
Das Programm, an dem ich teilnehme nennt sich "weltwärts" und ist ein entwicklungspolitisches Programm des Bundes für junge Leute (so wie ich es ja noch bin ;-) ) und bietet ihnen die Möglichkeit für ein Jahr in sozialen Projekten und Ähnlichen auf der ganzen Welt zu arbeiten. Das Programm arbeitet mit vielen anderen Entsendeorganisationen zusammen, so auch mit meiner Entsendeorganisation, dem Orden der Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel, die mich dort offiziell als "Missionar auf Zeit" (MAZ) nach Cotoca entsenden.
Das klingt jetzt zugegeben eher trocken und sehr katholisch, doch so wie ich die Schwestern kennenlernte sind sie sehr weltoffen und fortschrittlich, so dass der Begriff selbst nicht auf die Religion bezogen wird, sondern eher auf die (christlichen) Werte, die mit der Arbeit in sozialen Projekt vorgelebt werden sollen.
Mehr Infos dazu gibts, falls Interesse, auf:
www.smmp.de
www.weltwärts.de
Hoffe, ich hab euch nicht gelangweilt und falls ihr Fragen habt, dann kommentiert doch ruhig auch, damit ich weiß, ob ihr versteht, was ich euch alles so mitteilen will :)
Ich will euch einleitend ein paar Informationen über meinen Einsatz dort geben und zitiere dazu einfach mal einen Text über das Heim:
"Das Behindertenwohnheim „Hogar Teresa de los Andes“ liegt in der bolivianischen Kleinstadt Cotoca, die über 22.000 Einwohner zählt und etwa 45 Autominuten von Santa Cruz entfernt ist. In dem Heim leben 150 leicht bis schwer behinderte Kinder und Jugendliche, auch einige Erwachsene. Geleitet wird das Heim von kolumbianischen Ordensbrüdern der „Fraternidad de la Divina Providenia“.
Die Heimbewohner sind in sieben Pavillons verteilt, in denen unterschiedliche Therapien und Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten und durchgeführt werden. Je nach Alter und Behinderung werden die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen individuell betreut, beschäftigt und gefördert. In den Pavillons sind PflegerInnen, ErzieherInnen und Hilfskräfte beschäftigt und in den Therapiebereichen arbeiten unterschiedlich ausgebildete TherapeutenInnen. Außerdem gehört zum Heimgelände auch eine Krankenstation. Dort sind zwei Ärzte und drei Krankenschwestern tätig. Des Weiteren sind dem Behindertenwohnheim eine kleine Schule, ein Spielplatz, ein Bauernhof, eine Bäckerei, eine Kapelle und eine Gartenanlage angeschlossen – auch in diesen Bereichen können die Bewohner beschäftigt und gefördert werden." (Mehr Infos auch unter www.missionare-auf-zeit.de)
Das Programm, an dem ich teilnehme nennt sich "weltwärts" und ist ein entwicklungspolitisches Programm des Bundes für junge Leute (so wie ich es ja noch bin ;-) ) und bietet ihnen die Möglichkeit für ein Jahr in sozialen Projekten und Ähnlichen auf der ganzen Welt zu arbeiten. Das Programm arbeitet mit vielen anderen Entsendeorganisationen zusammen, so auch mit meiner Entsendeorganisation, dem Orden der Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel, die mich dort offiziell als "Missionar auf Zeit" (MAZ) nach Cotoca entsenden.
Das klingt jetzt zugegeben eher trocken und sehr katholisch, doch so wie ich die Schwestern kennenlernte sind sie sehr weltoffen und fortschrittlich, so dass der Begriff selbst nicht auf die Religion bezogen wird, sondern eher auf die (christlichen) Werte, die mit der Arbeit in sozialen Projekt vorgelebt werden sollen.
Mehr Infos dazu gibts, falls Interesse, auf:
www.smmp.de
www.weltwärts.de
Hoffe, ich hab euch nicht gelangweilt und falls ihr Fragen habt, dann kommentiert doch ruhig auch, damit ich weiß, ob ihr versteht, was ich euch alles so mitteilen will :)
Unfurl - 12. Mär, 22:01