Das Essen!
Nun bin ich schon über einen Monat in Bolivien, bin jedoch nicht fähig ein totales Fazit zu ziehen, es sind einfach immer noch zu viele neue Eindrücke, die es zu verarbeiten gilt. Deswegen möchte ich euch, relativ unkommentiert, das schildern, was ich so täglich im Alltag erlebe.. Auf jeden Fall kann ich berichten, dass es mir nicht schlecht geht. :) Im Gegenteil, momentan gefällt es mir recht gut. :)
Ich dachte, in diesem Eintrag gehe ich mal auf das Essen ein, das wir so tagtäglich zu uns nehmen. Da die Freiwilligen die Nahrung kostenlos gestellt bekommen, essen wir auch meistens, wie alle Mitarbeiter und auch die etwas fitteren Niños im Comedor, also in der Kantine. Was recht vergnüglich ist, vor allem, wenn man inmitten der Niños sitzt. Da kann es schon vorkommen, dass man plötzlich von hinten umarmt und abgeknutscht wird. :)
Das Frühstück besteht meistens aus einem recht trockenen Weißbrot, oft gibt's noch süßen Aufstrich oder Butter dazu. Dazu gibt's noch Tee, Kaba oder Kaffee. Der Kaba wird allerdings mit Wasser zubereitet und der Kaffee mit Pulver, was ihn nicht zu einem Hochgenuss macht. Frühstück gibt es leider erst um zehn Uhr, das heißt, man muss drei Stunden erst arbeiten, bevor es was gibt. Wir mogeln jedoch ein wenig, weil wir uns inzwischen Cornflakes gekauft haben, die ich zumindest schon am Morgen reinschaufele :)
Das Mittagessen aber gibts dann relativ bald, um 12 Uhr. In fast jeder Mahlzeit ist Reis enthalten ebenso wie Hühnchen, was für mich als nunmehr Exvegetarier eine recht große Umstellung ist. Häufig gibts es auch Nudeln mit Fleisch, wobei die Nudeln eher (zu?) weich sind. GIbt es mal kein Hühnchen, dann gibt es Schwein oder Rind dazu. Man kann also davon ausgehen, dass in jeder Mahlzeit Fleisch und Reis anzutreffen ist. Oft gibt es als Beilage noch Kartoffeln oder Yucca (eine Art Wurzel, die in etwa ähnlich wie Kartoffel schmeckt, nur etwas lascher vielleicht). Außerdem kann man sich nach Wunsch auch noch scharfe Soße aufs Essen geben. Speisebananen dienen auch als Beilage.
Ein paar ungewöhnliche Dinge gab es bisher schon zu essen, wo ein typisch Deutscher doch erst mal etwas zu schlucken hat. Zum einem gibt es ab und zu Leber, welche aber recht gut schmeckt, zum anderem Hühnerfüße inklusive Krallen und Gedärme vom Rind. Hühnerfüße hab ich allerdings noch nicht probiert.. Wobei ich ja schon neugierig wäre, wie die schmecken :)
Zum Abendessen gibt es dann wiederum eine warme Mahlzeit, die aber in etwa gleich ist wie das Mittagessen und zur Kaffeepause etwa dasselbe wie beim Frühstück.
Zum Trinken gibt es sehr süße Refrescos (also "Erfrischungsgetränke") oder beispielsweise Sojamischgetränke und und und, aber nie, auf keinen Fall, Wasser. Auch auf allen Parties oder Festen wird Coca Cola und Konsorten getrunken, Wasser gibt es nie. Ebenso sind Torten auch ungeniessbar süß, hauptsache viel Zucker.
Ich muss allerdings sagen, dass mir das Essen recht gut hier schmeckt, wenn es auch oft:
A) eintönig
B) zu viel Fleisch und
C) viel zu süß ist
Aber es ist gut so, wie es ist. Schließlich muss man sich auch anpassen, wenn man in einem fremden Land leben will :)
Ich dachte, in diesem Eintrag gehe ich mal auf das Essen ein, das wir so tagtäglich zu uns nehmen. Da die Freiwilligen die Nahrung kostenlos gestellt bekommen, essen wir auch meistens, wie alle Mitarbeiter und auch die etwas fitteren Niños im Comedor, also in der Kantine. Was recht vergnüglich ist, vor allem, wenn man inmitten der Niños sitzt. Da kann es schon vorkommen, dass man plötzlich von hinten umarmt und abgeknutscht wird. :)
Das Frühstück besteht meistens aus einem recht trockenen Weißbrot, oft gibt's noch süßen Aufstrich oder Butter dazu. Dazu gibt's noch Tee, Kaba oder Kaffee. Der Kaba wird allerdings mit Wasser zubereitet und der Kaffee mit Pulver, was ihn nicht zu einem Hochgenuss macht. Frühstück gibt es leider erst um zehn Uhr, das heißt, man muss drei Stunden erst arbeiten, bevor es was gibt. Wir mogeln jedoch ein wenig, weil wir uns inzwischen Cornflakes gekauft haben, die ich zumindest schon am Morgen reinschaufele :)
Das Mittagessen aber gibts dann relativ bald, um 12 Uhr. In fast jeder Mahlzeit ist Reis enthalten ebenso wie Hühnchen, was für mich als nunmehr Exvegetarier eine recht große Umstellung ist. Häufig gibts es auch Nudeln mit Fleisch, wobei die Nudeln eher (zu?) weich sind. GIbt es mal kein Hühnchen, dann gibt es Schwein oder Rind dazu. Man kann also davon ausgehen, dass in jeder Mahlzeit Fleisch und Reis anzutreffen ist. Oft gibt es als Beilage noch Kartoffeln oder Yucca (eine Art Wurzel, die in etwa ähnlich wie Kartoffel schmeckt, nur etwas lascher vielleicht). Außerdem kann man sich nach Wunsch auch noch scharfe Soße aufs Essen geben. Speisebananen dienen auch als Beilage.
Ein paar ungewöhnliche Dinge gab es bisher schon zu essen, wo ein typisch Deutscher doch erst mal etwas zu schlucken hat. Zum einem gibt es ab und zu Leber, welche aber recht gut schmeckt, zum anderem Hühnerfüße inklusive Krallen und Gedärme vom Rind. Hühnerfüße hab ich allerdings noch nicht probiert.. Wobei ich ja schon neugierig wäre, wie die schmecken :)
Zum Abendessen gibt es dann wiederum eine warme Mahlzeit, die aber in etwa gleich ist wie das Mittagessen und zur Kaffeepause etwa dasselbe wie beim Frühstück.
Zum Trinken gibt es sehr süße Refrescos (also "Erfrischungsgetränke") oder beispielsweise Sojamischgetränke und und und, aber nie, auf keinen Fall, Wasser. Auch auf allen Parties oder Festen wird Coca Cola und Konsorten getrunken, Wasser gibt es nie. Ebenso sind Torten auch ungeniessbar süß, hauptsache viel Zucker.
Ich muss allerdings sagen, dass mir das Essen recht gut hier schmeckt, wenn es auch oft:
A) eintönig
B) zu viel Fleisch und
C) viel zu süß ist
Aber es ist gut so, wie es ist. Schließlich muss man sich auch anpassen, wenn man in einem fremden Land leben will :)
Unfurl - 29. Sep, 05:43