Wir sind zurück aus La Paz!
Also, seit gestern, um Mittagszeit herum, sind wir wieder im Hogar Teresa de los Andes, was mir persönlich nach der Reise wie eine Oase vorkam.
Aber eins nach dem anderen: Wie gesagt, Sonntagabend sind wir mit dem Linientaxi erst mal von Cotoca nach Los Pozos, ein Stadtteil von Santa Cruz gefahren, und von dort aus wieder mit dem Taxi zum Busterminal in Santa Cruz. (Allgemein fahren wir recht viel Taxi, da es sehr billig ist)
Dort fanden wir dann recht schnell einen Bus, denn im Busterminal, wimmelt es von Marktschreiern, die einen ein Busticket aufschwatzen wollen. Eigentlich klang das Angebot recht verlockend, für 150 Bolivianos (also knapp 20 Euro) nach La Paz zu kommen. Außerdem schien der Bus recht komfortabel zu sein, nur drei Reihen in die Breite und bequeme Sitze. Also griffen wir zu. Leider entpuppte sich der Bus als ein Fehlgriff nach ein paar Stunden, als wir mitten in der Pampa stehen blieben und nichts mehr ging. Anscheinend war die Batterie leer (Ich frage mich, wie das geht, wenn man gleichzeitig fährt?), und wir mussten warten, bis sich ein anderer Bus sich erbarmte und sie mit einem Startkabel auflud. So zog sich die Reise mehr und mehr in die Länge. Nachdem wir dann noch einen Reifen wechselten und der Alte, mangels Platz in den Stauräumen, in den Busgang gestellt wurde und noch ein paar Stopps eingelegt wurden, weil diverse Teile wohl locker waren und so weiter, verlängerte sich die ursprünglich erwartete Reisezeit von 16 Stunden auf 24 Stunden, sodass wir erst um 19.00 Uhr am Montag in La Paz ankommen konnten. Daniel kannte zum Glück ein gutes Hostel und dann waren wir schon im Bett.. ;) Ein Tag Busfahrt für 850 Kilometer ist doch recht ungewöhnlich für uns Deutsche.. :)
Am nächsten Tag gings dann vormittag gleich in deutsche Botschaft. Nachdem wir von einer unhöflichen bolivianischen Polizistin, die wohl als Türsteher fungierte, eine Stunde hingehalten wurden, wurden wir erst mal von einer Stelle an die andere geschickt, bis wir an die richtige Person kamen. Die schien allerdings recht kompetent zu sein und versprach uns, dass wir das Visum in drei bis vier Wochen im Konsulat in Santa Cruz abholen könnten. Wir werten unseren Besuch in La Paz also als erfolgreich, bedenkt man, dass andere Freiwillige teilweise monatelang auf ihr Visum gewartet haben und dann letztendlich nur durch Bestechung bekommen haben.
Danach haben wir uns noch am Nachmittag ein wenig La Paz angeschaut, welches sehr beeindruckend in einem Talkessel liegt. Leider hatten wir nicht mehr viel Zeit viel zu unternehmen, aber ich hab ein paar Bilder gemacht, die ich euch nicht vorenthalten möchte.
(Leider spielt das langsame Internet gerade nicht mit)
Edit, jetzt hats funktioniert:
Panorama von La Paz
Da Daniel am morgen zu einer Bergtour aufgebrochen war, kehrten wir dann zu zweit nach Santa Cruz zurück, was erstaunlicherweise echt gut klappte. Zwar zweifelten wir zuerst, als wir einen Bus für 100 Bolivianos pro Person (also so 12, 13 Euro vielleicht) zurück nach Santa Cruz kauften, allerdings dauerte die Fahrt diesmal nur 15 oder 16 Stunden, was richtig schnell vergleichsweise war.
Den Weg vom Busterminal nach Cotoca zu finden war zwar ein wenig schwierig im Moloch Santa Cruz, allerdings haben wir auch das irgendwie hinbekommen, sodass wir heute schon wieder fröhlich an die Arbeit gehen konnten.. :)
Fazit: Anstrengende Reise, aber auch total interessant und wir haben zum ersten Mal wirklich was von Bolivien gesehen. Leider zu kurz, aber die Arbeit ruft eben ;-)
Aber eins nach dem anderen: Wie gesagt, Sonntagabend sind wir mit dem Linientaxi erst mal von Cotoca nach Los Pozos, ein Stadtteil von Santa Cruz gefahren, und von dort aus wieder mit dem Taxi zum Busterminal in Santa Cruz. (Allgemein fahren wir recht viel Taxi, da es sehr billig ist)
Dort fanden wir dann recht schnell einen Bus, denn im Busterminal, wimmelt es von Marktschreiern, die einen ein Busticket aufschwatzen wollen. Eigentlich klang das Angebot recht verlockend, für 150 Bolivianos (also knapp 20 Euro) nach La Paz zu kommen. Außerdem schien der Bus recht komfortabel zu sein, nur drei Reihen in die Breite und bequeme Sitze. Also griffen wir zu. Leider entpuppte sich der Bus als ein Fehlgriff nach ein paar Stunden, als wir mitten in der Pampa stehen blieben und nichts mehr ging. Anscheinend war die Batterie leer (Ich frage mich, wie das geht, wenn man gleichzeitig fährt?), und wir mussten warten, bis sich ein anderer Bus sich erbarmte und sie mit einem Startkabel auflud. So zog sich die Reise mehr und mehr in die Länge. Nachdem wir dann noch einen Reifen wechselten und der Alte, mangels Platz in den Stauräumen, in den Busgang gestellt wurde und noch ein paar Stopps eingelegt wurden, weil diverse Teile wohl locker waren und so weiter, verlängerte sich die ursprünglich erwartete Reisezeit von 16 Stunden auf 24 Stunden, sodass wir erst um 19.00 Uhr am Montag in La Paz ankommen konnten. Daniel kannte zum Glück ein gutes Hostel und dann waren wir schon im Bett.. ;) Ein Tag Busfahrt für 850 Kilometer ist doch recht ungewöhnlich für uns Deutsche.. :)
Am nächsten Tag gings dann vormittag gleich in deutsche Botschaft. Nachdem wir von einer unhöflichen bolivianischen Polizistin, die wohl als Türsteher fungierte, eine Stunde hingehalten wurden, wurden wir erst mal von einer Stelle an die andere geschickt, bis wir an die richtige Person kamen. Die schien allerdings recht kompetent zu sein und versprach uns, dass wir das Visum in drei bis vier Wochen im Konsulat in Santa Cruz abholen könnten. Wir werten unseren Besuch in La Paz also als erfolgreich, bedenkt man, dass andere Freiwillige teilweise monatelang auf ihr Visum gewartet haben und dann letztendlich nur durch Bestechung bekommen haben.
Danach haben wir uns noch am Nachmittag ein wenig La Paz angeschaut, welches sehr beeindruckend in einem Talkessel liegt. Leider hatten wir nicht mehr viel Zeit viel zu unternehmen, aber ich hab ein paar Bilder gemacht, die ich euch nicht vorenthalten möchte.
(Leider spielt das langsame Internet gerade nicht mit)
Edit, jetzt hats funktioniert:
Panorama von La Paz
Da Daniel am morgen zu einer Bergtour aufgebrochen war, kehrten wir dann zu zweit nach Santa Cruz zurück, was erstaunlicherweise echt gut klappte. Zwar zweifelten wir zuerst, als wir einen Bus für 100 Bolivianos pro Person (also so 12, 13 Euro vielleicht) zurück nach Santa Cruz kauften, allerdings dauerte die Fahrt diesmal nur 15 oder 16 Stunden, was richtig schnell vergleichsweise war.
Den Weg vom Busterminal nach Cotoca zu finden war zwar ein wenig schwierig im Moloch Santa Cruz, allerdings haben wir auch das irgendwie hinbekommen, sodass wir heute schon wieder fröhlich an die Arbeit gehen konnten.. :)
Fazit: Anstrengende Reise, aber auch total interessant und wir haben zum ersten Mal wirklich was von Bolivien gesehen. Leider zu kurz, aber die Arbeit ruft eben ;-)
Unfurl - 7. Sep, 05:20